Oct
17
2009
Die Insel Gran Canaria gehört zu den zur Provinz Las Palmas der Kanaren. Auf Gran Canaria leben ungefähr 830.000 Menschen, was die Insel somit zur zweitbevölkerungsreichsten der Kanarischen Inseln macht.
Der Name der Insel wurde von dem lateinischen Wort Cani abgeleitet, was auf Deutsch übersetzt Hund bedeutet. Dieser Name kommt daher, da es früher viele Hunde auf Gran Canaria gegeben hat.
Zu den höchsten Erhebungen der Insel, gehört der inaktive Vulkan Pico de las Nieves mit einer Höhe von 1.949 Metern. Der Roque Nublo ist der zweithöchste Berg der Insel mit 1.813 Metern.
Insgesamt hat Gran Canaria eine Fläche von mehr als 1560 Quadratkilometern und ist die drittgrößte Insel der Kanaren. Mehr als zwei Millionen Touristen jährlich kommen nach Gran Canaria, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Die Insel zieht hauptsächlich ihre Besucher durch die herrlichen Strände, dem türkisfarbenen Meer und dem angenehmen Klima an. Auch hat sie einige interessante von Menschenhand erichtete Sehenswürdigkeiten zu bieten.
May
25
2008
In Kamerun konnten in den 1950er Jahren neben der UPC nur zwei PArteien überregionalen Einfluss gewinnen: der 1951 gegründete BDC (Bolc Democratique Camerounais) des Dr. Aujoulat und die den französischen Sozialisten nahestehende USC (Union Sociale Camerounaise), wobei die Sozialisten ohne weiteres den Kontakt mit der UPC suchten. Soppo Priso von der USC erhielt 1954 die Unterstützung der UPC bei Wahlen und war erfolgreich, doch seiner Karriere schadete das Zusammengehen mit der verfemten UPC ebenso wie sein Vertrauen in die französischen Sozialisten, die ihre Kolonialpolitik letzlich gegenüber konservativen Kreisen in Kamerun nicht durchsetzen konnten.
Apr
14
2008
Das Ziel von Deutschland war es, seine ostafrikanische Besitzung zur Siedlerkolonie auszubauen und zum Rohstofflieferanten des Mutterlandes zu machen. Mit der Jahrhundertwende übernahmen deutsche Farmer Land in ökologisch und klimatisch günstigen Gebieten in Tansania, die als Folge von Krieg und Seuchen nur dünn besiedelt waren. Unter den 2570 Europäern der Kolonie gab es 1906 315 Siedler und Pflanzer. Sechs Jahre später waren es 4744 Europäer, davon 758 Siedler, mehr als zur gleichen Zeit in Kenia.
Jan
24
2008
Zwar kam es von 1947 bis 1949 auf Madagaskar zu einem Aufstand gegen die Kolonialmacht Frankreich, doch bei aller Schwere und und Grösse der Vorgänge wurde er auf Madagaskar schnell verdrängt und vergessen, bis er in den 60er Jahren als nationales Manifest des Widerstands erneut in Erinnerung gebracht wurde. Es gab viele Ursachen für den Ausbruch der Erhebung auf Madagaskar: der Zweite Weltkrieg und seine sozialen Begleiterscheinungen, die Frustration über eine kolonialverwaltung, die immer noch die französischen Farmer und Gewerbetreibenden bevorzugte, das schleppende Inkrafttreten der versprochenen politischen Änderungen sowie ethnische und religiöse Spannungen innerhalb der Bevölkerung.
Jan
15
2008
Unter Vermittlung der christlichen Missionen und dem entsprechenden Druck der chiefs weiteten die Bauern in Uganda die anbauflächen für Baumwolle aus. Nachdem der Versuch im Königreich Buganda so gut geglückt war, dass die Verwaltung des Protektorats bereits während des Ersten Weltkriegs ohne Zuschüsse aus Grossbritannien auskam, wurde der Baumwollanbau auch auf Provinzen im Osten von Uganda im Osten ausgedehnt. In Busoga hatte die Ausweitung des Baumwollanbaus wiederholt Hungersnöte zur Folge.
Jan
07
2008
Die Exportwirtschaft von Sambia wird durch metallische Rohstoffe (Kupfer, Kobalt und anderes) dominiert, die bis zu 95 Prozent der Deviseneingänge liefern. Starke Preisschwankungen sowie Transportprobleme haben in Verbindung mit einem starken Steigen der Energiepreise die Wirtschaft in Sambia in ernste Schwierigkeiten gebracht.
Auslandscverschuldung: 5,8 Milliarden US-Dollar (2001), das Wirtschaftswachstum ging auf 3,7 Prozent zurück.
Jan
06
2008
In den Süden und Westen des heutigen Simbabwe wanderten in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts die Ndebele (Matabele) ein. Unter ihrem Heerführer Mzilikazi überquerten sie den Limpopo und wurden im Raum Bulawayo sesshaft, von wo aus sie ab 1840 einen grossen Teil des Landes kontrollierten. Mzilikazi suchte zwar den Kontakt mit Europa - 1829 rief er den englischen Missionar Robert Moffat an seinen hof - fürchtete aber ihren Einfluss. Buren und Ndebele gerieten bei ihren Raubzügen immer wieder aneinander, es kam jedoch auch zum Abschluss von Freundschaftsverträgen.
Dec
26
2007
Die Produktion von Hirse und Erdnuss für den lokalen Konsum und von Baumwolle für den Export prägen die Landwirtschaft. Baumwolle macht schon seit längerem 75 bis 80 Prozent der Exporte aus. Lebendvieh, Fleisch und Häute stellen den zweitgrößten Exportanteil des Tschad. Die Bodenschätze (Uran, Gold, Zinn, Bauxit, Erdöl im Südwesten) sind noch nicht erschlossen und wurden in den letzten Jahren neue Konzpte zur Nutzung formuliert. Eine Pipeline zum Hafen Kribi in Kamerun ist geplant.
Während des Bürgerkrieges nahm einerseits die Subsistenz-Landwirtschaft zu, anderseits ebenso der Handel mit importierten oder geschmuggelten Waren, mit dem hohe Gewinne erzielt werden konnten. Das Funktionieren der staatlichen Verwaltung im Tschad kann nur durch fremde (Frankreich) Finanzhilfe gewährleistet werden.
Dec
25
2007
1913/14 griff Italien die Cyrenaika in Libyen an und drangen auch weit in den Fezzan vor. Die Libyer zwangen die Kolonialarmee 1915 zu einem Rückzug an die Küste, indem sie ihr die Versorgung abschnitten. Italiens Versuch, mit miltärischer Gewalt und zugleich durch den Kauf einflussreicher lokaler Persönlichkeiten Libyen unter Kontrolle zu bringen, war misslungen und bis auf einige Küstenstädte gehörte Libyen den einheimischen Kriegsherren und ihrer Gefolgschaft. Im östlichen Tripolitania (Misurata) entstand eine Republik und in der Cyrenaika ein Emirat.
Italien gestand dem Emirat 1917 Autonomie zu. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges war Italien vorrübergehend zu schwach, die Kolonisierung in Afrika fortzusetzen, es stimmte daher eigenen Parlamenten und Lokalregierungen in Libyen zu.
Dec
02
2007
Die Wirtschaft in Äthiopien ist durch landwirtschaftliche Produktion bestimmt aber nur beschränkt exportorientiert. Die Landwirtschaft ist sehr anfällig für klimatische Schwankungen. Diese haben, in Verbindung mit der einführung von cash crops und Veränderungen beim Landbesitz immer wieder zu Hungerkatastrophen geführt, die in den meisten Fällen durch bewaffnete Auseinandersetzungen noch verschärft wurden.
Wichtigstes Ausfuhrprodukt in Äthiopien ist Kaffee (über 60 %), neben Vieh, Häuten, Khat, Ölsaaten. 2001 standen Exporten im Wert von 433 Millionen US-dollar Importen von 1,63 Milliarden US-Dollar gegenüber. Die Industrie produziert vor allem für den einheimischen Markt.
Nov
22
2007
Während die Bevölkerung des Nordens bereits im 14. und 15. Jahrhundert in zentral regierte Staaten eingegliedert war (Dagomba, Mamprusi), entstanden im mittleren und südlichen Ghana erst im 17. Jahrhundert größere Königtümer - vor allem der Ashanti - oder instabile Konförderationen von Kleinstaaten wie bei den Ewe, Ga und Fante. In vielen afrikanischen Ländern tendierte die Zahl der Teilstaaten über die Zeit abzunehmen, weil neue und mächtigere Reiche die alten und schwächeren schluckte, im Falle von Ghana scheint es jedoch im Verlauf der Jahrhunderte zu einer Zunahme der Staaten statt zu einer Abnahme gekommen sein. Die meisten davon bestanden bereits, als Anfang des 19. Jahrhunderts europäische Handelsfirmen, Missionen und Eroberer begannen, in die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Westafrikas vorzudringen.
Nov
21
2007
Eckdaten Nigeria:
Nigeria ist eine förderative Republik (Dritte Republik) auf der Basis einer Verfassung von 1999. Die Präsidentenwahlen gewann 1999 der von den Militärs unterstützte ex-Stabschef Obasanjo (62,8%) gegen Olu Falae (Bündnis AD/APP, 37,2%).
Am 23. April 2007 gewann Umaru Yar’Adua mit 70% der Stimmen die Wahl zum Staatsoberhaupt in Nigeria .
Frühere Staatschefs in Nigeria: Nnamdi Azikiwe (1960 - 1966), J.A. Ironsi (1966), Yakubu Gowon (1966 - 1975), Murtala Muhammed (1975 - 1976), Olusegun Obasanjo (1976 - 1979), Shehu Shagari (1979 - 1983, 2. Republik), Muhammed Buhari (1983 - 1985), Ibrahim B. Babangida (1985 - 1993), Chief Ernest Shonekan (1993), General Sani abacha (1993 - 1998), General Abdusalami Abubakar (1998 - 1999).
Nov
20
2007
Starke Gegensätze und rasche Veränderungen kennzeichneten das 19. Jahrhundert die Gesellschaft in Marokko. Es gab städtische Zentren mit hoch entwickeltem Gewerbe, Handel, Wissenschaften und Konsum - auch wenn es vielleicht nicht ganz so gut funktionierte, wie es sich der marokkanische Herrscher wünschte. So erklärte Sultan Moulay Slimane Anfang des 19. Jahrhunderts dem Mauretanier Ahmed bin Tuwayr, der auf seiner Reise nach Mekka mit ihm ein Gespräch führte, in Mauretanien sei die Wissenschaft besser entwickelt als in Marokko. Dies war wohl ebenso höfliche Rede wie die Klage eines Herrschers, dessen Flotte nicht mehr wie einst die europäische Handelsschifffahrt bedrohen konnte, dessen Armee zerfiel und dessen leere Kassen ihn zwang, sein Land den westlichen Handelsagenten zu öffnen.
Nov
19
2007
Ökonomie in Kenia:
Kenia verfolgte durchgehend einen kapitalistischen Wirtschaftskurs. Nationales und lokales indisches Kapital ergänzte die Investitionen transanationaler Unternehmen in Kenia, doch brachten die weltweite Krise und die zunehmenden innenpolitischen Spannungen in den 1980er Jahren deutliche Rückschläge für die Wirtschaft. Die Trockenheit 1999/2000 und der Verfall der Preise bei Kaffee und Tee liessen das Bruttosozialprodukt schrumpfen, die Kaffeeproduktion verringerte sich um 49 Prozent. 2002 brachte ein bescheidenes Wachstum von 1 Prozent.
Nov
17
2007
Das Volk der Dogon gehört zu den bekanntesten in ganz Westafrika, besonders ihre religösen Vorstellungen und ihre Kosmologie sind für ihre Komplexität weit über die Grenze von Mali berühmt. Der Ethnologe Marcel Griaule hat diese Vorstellungen detailliert aufgezeichnet und in seinem Buch “Gespräche mit Ogotemelli” auch für Laien verständlich und spannend beschrieben. Seinen schönsten Ausdruck findet der Glaube der Dogon in den Maskentänzen, die inzwischen leider häufig zu einem reinem Touristentheater abgewertet wurden.
Nov
16
2007
Im Jahr 1715 wurde Mauritius von der französischen “Indische Handelsgesellschaft” besetzt, diese brach allerdings als Folge des Siebenjährigen Krieges 1767 zusammen. Daraufhin übernahm die Krone von Frankreich die Besitzungen auf Mauritius . 1787 hatte die Insel bereits fast 40.000 Einwohner, davon allerdings etwa 34.000 Sklaven. 4.400 waren Europäer und 2.300 Freigelassene.
Mauritius wurde zum Flottenstützpunkt, die Schiffe wandten sich aber in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mehr und mehr der Piraterie zu. Die weiße Bevölkerung führte durch das Einkommen der Piraterie ein recht angenehmes Leben, nach Meinung von Zeitgenossen war der Ort so glückselig, dass Mauritius den Namen Venusinsel verdient hätte.
Nov
15
2007
Während der “Eroberung” Südafrikas fand eine Auseinandersetzung der weissen Einwanderer (v.a. Buren) mit verschiedenen afrikanischen Völkern statt. An diesem Konflikt waren beiderseits Bauern und Viehzüchter auf der Suche nach neuen Lebensräumen beteiligt. Beide Seiten bewährten sich als Pioniere, Räuber und Viehdiebe, doch mit fortschreitender wurde der Wettbewerb um die Güter von Südafrika umgebogen zu einem ungleichen Kampf zwischen Zivilisation und Barberei. Der Mythos, der das “weisse Südafrika” Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem Bollwerk der “Demokratie” und “Freiheit” gegen den Ansturm der “Kommunisten” und der “Primitiven” machte, entstand aus der geschichtlichen Erfahrung des zunehmend ungleichen Wettbewerbs von Gruppen afrikanischer und europäischer Herkunft.
Nov
14
2007
Wirtschaft in Tunesien:
Die Verarbeitung von Textil und Leder trägt mit über 45 Prozent zum Export bei, doch da die Ausgangsmateralien noch importiert werden und die Arbeitslöhne niedrig sind, ist die Wertschöpfung klein. Seit 1998 ist Tunesien an die EU assoziiert.
Der Bergbau (vor allem Phosphate, Eisenerz, Erdöl und Erdgas) macht etwa 20 Prozent der ausfuhren aus. In der Landwirtschaft dominieren Getreide, Gemüse und Oliven. Die koloniale Landwirtschaft hat neben der Ausweitung des Olivenanbaus Wein und bestimmte Obsorten gebracht. Einerseits werden Lebensmittel exportiert, andererseits müssen immer wieder Grundnahrungsmittel importiert werden, wenn die Ernte schlecht ausfällt.
Nov
11
2007
Fläche: 825.00 Quadratkilometer
Einwohner: 2,0 Millionen
Bevölkerungsdichte: 2,4 Einwohner pro Quadratkilometer (die geringste in ganz Afrika)
Hauptstadt in Namibia : Windhoek
Verwaltung und Gliederung: 13 Regionen
Amtssprache: Englisch
Nationalfeiertag: 21. März
Währung: Namibia-Dollar
Bevölkerung: Während die Ovambo die Bevölkerungsmehrheit stellen, leben im Land noch Kavango, Buschmänner , Deutschstämmige, Himba und Herero.
Höhepunkte: Etosha Nationalpark, Sossusvlei, Kaokoveld
Nov
10
2007
Informationen über Ägypten
Staatschef: Mohamed Hosni Mubarak
Fläche: etwas mehr als 1 Million Quadratkilometer
Einwohner: etwas mehr als 80 Millionen Einwohner
Bevoelkerungsdichte in Ägypten : 79 Einwohner pro Quadratkilometer
Staatsform: Republik
Unabhaengig seit: 1922
hoechster Punkt: Mount Catharine, 2629 Meter