Jan 13 2009
Chile
Am Morgen des 11. Septembers 1973 putschten in Chile die Militärs, Flugzeuge bombardierten den Präsidentenpalast. Salvador Allende erschoss sich in seinem amtszimmer. Sein Nachfolger, General Augusto Pinochet, liess alle Linken erbrmungslos verfolgen, einsperren oder deportieren. In jenen Tagen wurden mehr als 3000 Chilenen ermordet. Was als Übergangsregierung begann, erwies sich am Ende als die längste und brutalste Diktatur in der Geschichte von Chile.
Pinochet hob Allendes Reformwerk auf und setzte alles auf die Karte der Privatwirtschaft - nur die Massenmedien blieben staatlich. Mit hohen Auslandsanleihen und der freigabe von Importen steigerte er den Konsum, Ende der siebziger Jahre wähnten sich die chilenen in einem wahren Wirtschaftswunderland. Nur so ist zu verstehen, dass 1980 zwei Drittel der Chilenen einen von General Pinochet vorgelegte neue Verfassung billigten.






