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Archive for December, 2008

Dec 15 2008

USA

Als in Rom der Petersdom geweiht wurde, im Jahr 1626, gründeten holländische Kalvinisten die Stadt Neu-Amsterdam, die vier Jahrzehnte später New York heissen sollte. Französische Entdecker waren inzwischen über die Grossen Seen bis in die Weiten des Mittleren Westens vorgedrungen. Die Briten hatten die französische Stadt Quebec erobert und wieder herausgegeben. Noch vor dem Ende des Jahrhunderts nahm Sieur de La Salle, der den Mississippi bis zu seiner Mündung hinabfuhr, die gewaltigen Landmassen der heutigen USA zwischen den Grossen Seen im Norden und dem Golf von Mexiko im Süden, den Appalachen-Bergen im Osten und den Rocky Mountains im Osten für die Krone Frankreichs in Besitz.

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Dec 12 2008

Peru

In und um Lima konzentrieren sich 80 Prozent der peruanischen Wirtschaft: Fischerei, Industrie und Banken. Der Vorsatz, durch eine Detzentralisierung den wirtschaftlichen Wasserkopf Lima abzubauen und so für eine mehr gleichgewichtige Entwicklung auch in den Regionen von Peru zu sorgen, ist bis heute ein Vorstaz geblieben. Seine Verwirklichung scheiterte nicht nur am mangelnden Willen der politisch Verantwortlichen, sondern auch an den geographischen Gegebenheiten: Peru, das sich auf einer Länge von 2300 Kilometern entlang der Pazifikküste erstreckt, gliedert sich in drei Zonen, die - vom Flugzeug abgesehen - untereinander kaum eine verkehrstechnische Anbindung haben.

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Dec 02 2008

Brasilien

Der Sekretär des Entdeckers Cabral schrieb im Jahr 1500 in seinem Bericht an den König von Portugal vor allem begeistert über die Eingeborenen von Brasilien: “Sie sind braun von Aussehen, fast rötlich, haben angenehme Gesichtszüge und wohlgeformte Nasen. Sie gehen nackt und scheuen sich ebensowenig, ihre Geschlechtsteile unbedeckt zu lassen wie ihre Gesichter.”
Cabral fuhr nach einer Woche schon weiter - er hatte weder goldgeschmückte Atzteken noch städtebauende Inka gefunden und glaubte, dass hier keine grossen Geschäfte zu machen seien. So verliess er ein Territorium, dass zum fünftgrössten Flächenstaat der Welt werden sollte, das Gold und Diamanten in Massen barg, aber auch mit Zucker, Kaffee oder Kautschuk schier grenzenlosen Reichtum produzieren sollte. Aus dem von Cabral kaum beachteten Stück Erde wurde Brasilien, ein Land der superlative und der Gegensätze, moderne Wirtschaftsmacht und Hort unsäglichen Elnds zugleich.

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