Nov
22
2007
Während die Bevölkerung des Nordens bereits im 14. und 15. Jahrhundert in zentral regierte Staaten eingegliedert war (Dagomba, Mamprusi), entstanden im mittleren und südlichen Ghana erst im 17. Jahrhundert größere Königtümer - vor allem der Ashanti - oder instabile Konförderationen von Kleinstaaten wie bei den Ewe, Ga und Fante. In vielen afrikanischen Ländern tendierte die Zahl der Teilstaaten über die Zeit abzunehmen, weil neue und mächtigere Reiche die alten und schwächeren schluckte, im Falle von Ghana scheint es jedoch im Verlauf der Jahrhunderte zu einer Zunahme der Staaten statt zu einer Abnahme gekommen sein. Die meisten davon bestanden bereits, als Anfang des 19. Jahrhunderts europäische Handelsfirmen, Missionen und Eroberer begannen, in die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Westafrikas vorzudringen.
Nov
21
2007
Eckdaten Nigeria:
Nigeria ist eine förderative Republik (Dritte Republik) auf der Basis einer Verfassung von 1999. Die Präsidentenwahlen gewann 1999 der von den Militärs unterstützte ex-Stabschef Obasanjo (62,8%) gegen Olu Falae (Bündnis AD/APP, 37,2%).
Am 23. April 2007 gewann Umaru Yar’Adua mit 70% der Stimmen die Wahl zum Staatsoberhaupt in Nigeria .
Frühere Staatschefs in Nigeria: Nnamdi Azikiwe (1960 - 1966), J.A. Ironsi (1966), Yakubu Gowon (1966 - 1975), Murtala Muhammed (1975 - 1976), Olusegun Obasanjo (1976 - 1979), Shehu Shagari (1979 - 1983, 2. Republik), Muhammed Buhari (1983 - 1985), Ibrahim B. Babangida (1985 - 1993), Chief Ernest Shonekan (1993), General Sani abacha (1993 - 1998), General Abdusalami Abubakar (1998 - 1999).
Nov
20
2007
Starke Gegensätze und rasche Veränderungen kennzeichneten das 19. Jahrhundert die Gesellschaft in Marokko. Es gab städtische Zentren mit hoch entwickeltem Gewerbe, Handel, Wissenschaften und Konsum - auch wenn es vielleicht nicht ganz so gut funktionierte, wie es sich der marokkanische Herrscher wünschte. So erklärte Sultan Moulay Slimane Anfang des 19. Jahrhunderts dem Mauretanier Ahmed bin Tuwayr, der auf seiner Reise nach Mekka mit ihm ein Gespräch führte, in Mauretanien sei die Wissenschaft besser entwickelt als in Marokko. Dies war wohl ebenso höfliche Rede wie die Klage eines Herrschers, dessen Flotte nicht mehr wie einst die europäische Handelsschifffahrt bedrohen konnte, dessen Armee zerfiel und dessen leere Kassen ihn zwang, sein Land den westlichen Handelsagenten zu öffnen.
Nov
19
2007
Ökonomie in Kenia:
Kenia verfolgte durchgehend einen kapitalistischen Wirtschaftskurs. Nationales und lokales indisches Kapital ergänzte die Investitionen transanationaler Unternehmen in Kenia, doch brachten die weltweite Krise und die zunehmenden innenpolitischen Spannungen in den 1980er Jahren deutliche Rückschläge für die Wirtschaft. Die Trockenheit 1999/2000 und der Verfall der Preise bei Kaffee und Tee liessen das Bruttosozialprodukt schrumpfen, die Kaffeeproduktion verringerte sich um 49 Prozent. 2002 brachte ein bescheidenes Wachstum von 1 Prozent.
Nov
17
2007
Das Volk der Dogon gehört zu den bekanntesten in ganz Westafrika, besonders ihre religösen Vorstellungen und ihre Kosmologie sind für ihre Komplexität weit über die Grenze von Mali berühmt. Der Ethnologe Marcel Griaule hat diese Vorstellungen detailliert aufgezeichnet und in seinem Buch “Gespräche mit Ogotemelli” auch für Laien verständlich und spannend beschrieben. Seinen schönsten Ausdruck findet der Glaube der Dogon in den Maskentänzen, die inzwischen leider häufig zu einem reinem Touristentheater abgewertet wurden.
Nov
16
2007
Im Jahr 1715 wurde Mauritius von der französischen “Indische Handelsgesellschaft” besetzt, diese brach allerdings als Folge des Siebenjährigen Krieges 1767 zusammen. Daraufhin übernahm die Krone von Frankreich die Besitzungen auf Mauritius . 1787 hatte die Insel bereits fast 40.000 Einwohner, davon allerdings etwa 34.000 Sklaven. 4.400 waren Europäer und 2.300 Freigelassene.
Mauritius wurde zum Flottenstützpunkt, die Schiffe wandten sich aber in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mehr und mehr der Piraterie zu. Die weiße Bevölkerung führte durch das Einkommen der Piraterie ein recht angenehmes Leben, nach Meinung von Zeitgenossen war der Ort so glückselig, dass Mauritius den Namen Venusinsel verdient hätte.
Nov
15
2007
Während der “Eroberung” Südafrikas fand eine Auseinandersetzung der weissen Einwanderer (v.a. Buren) mit verschiedenen afrikanischen Völkern statt. An diesem Konflikt waren beiderseits Bauern und Viehzüchter auf der Suche nach neuen Lebensräumen beteiligt. Beide Seiten bewährten sich als Pioniere, Räuber und Viehdiebe, doch mit fortschreitender wurde der Wettbewerb um die Güter von Südafrika umgebogen zu einem ungleichen Kampf zwischen Zivilisation und Barberei. Der Mythos, der das “weisse Südafrika” Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem Bollwerk der “Demokratie” und “Freiheit” gegen den Ansturm der “Kommunisten” und der “Primitiven” machte, entstand aus der geschichtlichen Erfahrung des zunehmend ungleichen Wettbewerbs von Gruppen afrikanischer und europäischer Herkunft.
Nov
14
2007
Wirtschaft in Tunesien:
Die Verarbeitung von Textil und Leder trägt mit über 45 Prozent zum Export bei, doch da die Ausgangsmateralien noch importiert werden und die Arbeitslöhne niedrig sind, ist die Wertschöpfung klein. Seit 1998 ist Tunesien an die EU assoziiert.
Der Bergbau (vor allem Phosphate, Eisenerz, Erdöl und Erdgas) macht etwa 20 Prozent der ausfuhren aus. In der Landwirtschaft dominieren Getreide, Gemüse und Oliven. Die koloniale Landwirtschaft hat neben der Ausweitung des Olivenanbaus Wein und bestimmte Obsorten gebracht. Einerseits werden Lebensmittel exportiert, andererseits müssen immer wieder Grundnahrungsmittel importiert werden, wenn die Ernte schlecht ausfällt.
Nov
11
2007
Fläche: 825.00 Quadratkilometer
Einwohner: 2,0 Millionen
Bevölkerungsdichte: 2,4 Einwohner pro Quadratkilometer (die geringste in ganz Afrika)
Hauptstadt in Namibia : Windhoek
Verwaltung und Gliederung: 13 Regionen
Amtssprache: Englisch
Nationalfeiertag: 21. März
Währung: Namibia-Dollar
Bevölkerung: Während die Ovambo die Bevölkerungsmehrheit stellen, leben im Land noch Kavango, Buschmänner , Deutschstämmige, Himba und Herero.
Höhepunkte: Etosha Nationalpark, Sossusvlei, Kaokoveld
Nov
10
2007
Informationen über Ägypten
Staatschef: Mohamed Hosni Mubarak
Fläche: etwas mehr als 1 Million Quadratkilometer
Einwohner: etwas mehr als 80 Millionen Einwohner
Bevoelkerungsdichte in Ägypten : 79 Einwohner pro Quadratkilometer
Staatsform: Republik
Unabhaengig seit: 1922
hoechster Punkt: Mount Catharine, 2629 Meter